Reiselust60+
Der (Fern-) Reiseblog für alle Junggebliebenen

Swakopmund und Walvis Bay – zwischen Atlantik und Namib.

Nach den heißen und staubigen Tagen im Landesinneren war Swakopmund für uns eine willkommene Abwechslung. Schon bei der Ankunft spürten wir, dass an der namibischen Atlantikküste ein ganz anderes Klima herrscht. Die Luft war deutlich kühler und frischer, und zeitweise lag ein feiner Nebelschleier über der Stadt. Besonders überraschend war für uns der starke Temperaturwechsel: Eben noch waren wir durch die heiße Wüstenlandschaft gefahren, und plötzlich brauchten wir am Meer eine Jacke.
Swakopmund liegt genau dort, wo die gewaltigen Dünen der Namib auf den Atlantischen Ozean treffen. Die Stadt wurde Ende des 19. Jahrhunderts während der deutschen Kolonialzeit gegründet. Noch heute erinnern zahlreiche historische Gebäude, deutsche Straßennamen, Cafés und Bäckereien an diese Vergangenheit. Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckten wir immer wieder vertraut wirkende Details, die inmitten der afrikanischen Landschaft beinahe ein wenig befremdlich erschienen. Heute gilt Swakopmund als beliebter Ferienort und als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen an der Küste und in der Wüste.
Während unseres Aufenthalts unternahmen wir zwei Ausflüge, die zu den besonderen Erlebnissen unserer Namibia-Reise gehörten. Beide Touren starteten im rund 30 Kilometer südlich gelegenen Walvis Bay, das auf Deutsch auch Walfischbucht genannt wird. Die Stadt liegt an einer großen natürlichen Bucht und besitzt den bedeutendsten Seehafen Namibias. Während Swakopmund eher den Charakter eines gemütlichen Ferienortes hat, wird Walvis Bay stärker durch seinen Hafen, die Lagune und die vielfältige Vogel- und Meereswelt geprägt.


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