Windhoek und die Fahrt nach Sossusvlei.
Nachdem uns die Grenzformalitäten und die Organisation unseres weiteren Aufenthalts bis in die Mittagsstunden beschäftigt hatten, waren wir froh, erst einmal in unserer Unterkunft, der Villa Violet, zur Ruhe zu kommen. Nach dem ständigen in der Schlange stehen tat eine kleine Pause richtig gut.
Am Nachmittag machten wir uns noch auf den Weg zum SuperSpar in Windhoek. Wir waren wirklich überrascht, wie groß und gut sortiert der Supermarkt war. Das Geschäft ist riesengroß und man findet dort alles, was es auch in Deutschland zu kaufen gibt. Natürlich gibt es daneben noch viele lokale Leckereien, so dass es an nichts fehlt. Für die nächsten Etappen deckten wir uns mit reichlich Trinkwasser, frischem Obst und natürlich auch ein paar Knabbereien ein. Schließlich wollten wir unterwegs nicht hungrig werden.
Am Abend ließen wir den Tag ganz entspannt im Butcher Block Steakhouse ausklingen. Das Steak war ausgesprochen lecker, die Atmosphäre angenehm und nach diesem etwas anstrengenden Tag genau das Richtige für uns.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zur rund 345 Kilometer entfernten Sossusvlei Lodge. Kaum hatten wir Windhoek hinter uns gelassen, endete auch schon die asphaltierte Straße – und unsere erste Fahrt über eine Gravelroad begann.
Anfangs war das für uns noch ziemlich ungewohnt, denn die Piste war stellenweise recht wellig und holprig. Nicht ohne Grund sprechen die Afrikaner dabei augenzwinkernd von einer „African Massage“. Doch schon nach einiger Zeit hatten wir uns an das Rütteln und Schütteln gewöhnt.
Für die etwas unkomfortable Fahrt wurden wir außerdem mehr als entschädigt: Die unendliche Weite der Landschaft, der strahlend blaue Himmel und die faszinierenden Ausblicke begleiteten uns auf dem gesamten Weg. So großartig hatten wir uns das nicht vorgestellt.
Einen Zwischenstopp legten wir in Solitaire ein, wo wir uns bei McGregor’s Bakery mit einer Tasse Kaffee und einem köstlichen Stück Kuchen stärkten. Besonders skurril fanden wir die Sammlung alter, langsam vor sich hin rostender Autos. Vielleicht sollen sie die vorbeikommenden Autofahrer auf charmante Weise daran erinnern, dass alles im Leben vergänglich ist.
Besonders spektakuläre Ausblicke hat man, wenn man einen kleinen Umweg über den Spreetshoogte Pass fährt.
Nach rund 6 Stunden Fahrt kamen wir in der Sossusvlei Lodge an.













